8 skurrile Fundstücke

8 skurrile Fundstücke

Wo normalerweise hungrige Studierende mit Milchreis, Gitterkartoffeln und Co. versorgt werden, wurde beim Studi-Flohmarkt im Mai gefeilscht, gestöbert und nach Schnäppchen gejagt. Annkatrin war dort und hat lustige und skurrile Fundstücke fotografiert.

Alex und Nadine verkauften ein Flausch-Pony, das mal ein Einhorn werden will, wenn es groß ist.

Skurrilitätsfaktor: 8

Woher: Geschenk zum 18. Geburtstag von Freunden

Potentieller Käufer: Irgendjemand

Tatsächlicher Käufer: Eine Studentin, die mit dem Gedanken spielt “aus dem Pony tatsächlich ein Einhorn zu machen”.

Kathrin und Fridtjov hatten eine Riesen-Tröte zu verkaufen.

Skurrilitätsfaktor: 7

Woher: Aus Brasilien von der WM

Potentieller Käufer: Ein SC-Fan oder jemand mit Freund/Freundin, der/die morgens nicht aus dem Bett kommt

Tatsächlicher Käufer: Unbekannt, ob und an wen die Tröte verkauft wurde

Yannik und Anna wollten ihre riesigen Ohrenschützer los werden.

Skurrilitätsfaktor: 9

Woher: Geschenk von Yanniks Mama an Anna

Potentieller Käufer: Gestresster Jura-Student, der in der UB beim Lernen endlich seine Ruhe haben will

Tatsächlicher Käufer: Unbekannt, ob und an wen die Ohrenschützer verkauft wurden

Sraah und Christian haben einen Marienkäfer-Blumentopf und einen riesigen Römer (Weinglas) in ihrem Sortiment.

Skurrilitätsfaktor: 5

Woher: Von Sarahs Eltern extra für den Flohmarkt vorbeigebracht

Potentielle Käufer: Lustige WG, die endlich anfangen will eigene Kräuter zu züchten und feuchtfröhliche Weingelage feiern möchte

Tatsächliche Käufer: Unbekannt, ob und an wen Blumentopf und Römer verkauft wurden

Judith wollte ihre lila Cowboy-Stiefel los werden.

Skurrilitätsfaktor: 8

Woher: Geschenk von der Mama ihres Ex-Freundes

Potentieller Käufer: Jemand mit großen Füßen, der seine Leidenschaft für Line Dance entdeckt hat

Tatsächlicher Käufer: Unbekannt, ob und an wen die Stiefel verkauft wurden

Katharina verkaufte Kunstdrucke und Zeitungen aus dem 19. Jahrhundert.

Skurrilitätsfaktor: 4

Woher: Bei Ebay als ganzes Paket für 30 Euro ersteigert

Potentieller Käufer: Jemand auf der Suche nach neuer Tapete oder Geschenkpapier

Tatsächlicher Käufer: Unbekannt wie viele der Drucke verkauft wurden (Interessenten gab es aber viele)

Delia fand keinen Käufer für ihre türkisfarbenen Badeschuhe.

Skurrilitätsfaktor: 9

Woher: Selbst auf dem Flohmarkt gekauft als Sommerschuhe zu einem schwarzen Kleid

Potentieller Käufer: Ein Barfußläufer, der doch wieder auf Schuhe umsteigen will, aber trotzdem genug Luft an den Füßen haben möchte

Tatsächlicher Käufer: Niemand

Carola und Lukas verkauften lila Stiefelchen und eine farblich passende Handtasche.

Skurrilitätsfaktor: 8

Woher: Von Carola in England gekauft, schon dreimal mit umgezogen

Potentieller Käufer: Carola vermutet jemand auf der Suche nach einem Outfit für die nächste Bad-Taste-Party oder einem Geburtstagsgeschenk für die Oma

Tatsächlicher Käufer: Altkleidersammlung (also leider nicht verkauft)

Info

Der Studi-Flohmarkt in der Mensa Rempartstraße ist ein Angebot des Studierendenwerks Freiburg-Schwarzwald (SWFR) und richtet sich vorwiegend an Studierende. Er findet einmal pro Semester statt, im Wintersemester meistens zweimal. Gegen eine geringe Standgebühr (4 Euro für Studierende, 15 Euro für Nicht-Studierende) können die Verkäuferinnen und Verkäufer auf dem Studi-Flohmarkt in entspannter Atmosphäre ihre gebrauchten Kleider, Bücher und sonstige Güter verkaufen und sich auf die Suche nach neuen Schätzen machen.

Im Winter, und bei schlechtem Wetter auch im Sommer, findet der Flohmarkt in der Mensa Rempartstraße statt. Bei gutem Wetter wird der Flohmarkt nach draußen in den Mensagarten verlegt.

Der jeweils neue Termin wird zusammen mit dem Anmeldezeitraum zu Beginn des Semesters auf der Homepage des SWFR und der Facebook-Seite des Studi-Flohmarkts bekanntgegeben. Anmeldungen werden nur im Anmeldezeitraum per Mail entgegengenommen. Die 120 bis 130 Standplätze werden aufgrund der hohen Nachfrage und um Fairness zu gewährleisten ausgelost.

Hier geht’s zur Website des SWFR und zur Facebook-Seite des Studi-Flohmarkts.

Fotos: Annkatrin Blessing
Veröffentlicht am 24. Mai 2017

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