1. Coming Up For Air – Tom Daley
In seinem Buch „Coming Up For Air” beschreibt der britische Wasserspringer und Olympia-Medaillist Tom Daley sein Leben als Profisportler. Als Teenager wuchs er unter dem Blick der Öffentlichkeit auf. In seiner Autobiografie beleuchtet er sowohl die positiven als auch die negativen Seiten seines bisherigen Lebens. Neben dem Druck und den Verletzungen, die durch das harte Training entstehen, kämpft Daly auch im Privaten mit Problemen. So handelt seine Autobiografie von Verlust, Trauer und psychischen Problemen, aber auch von Selbstfindung, Liebe und Zugehörigkeit.
Tom Daley bleibt hier immer ehrlich und scheut sich nicht, seine tiefsten Gedankengänge und Wunden offenzulegen. Er zeigt, dass es sich lohnt, zu kämpfen und dass auch schwierige Momente vorbeigehen. Eine inspirierende und spannende Geschichte, die es sich lohnt, zu lesen und uns lehrt, unsere Ziele trotz Rückschlägen weiterzuverfolgen.
Niklas Bartsch
2. Kids, Wait Till You Hear This! – Liza Minnelli
„It’s Liza with a ‘Z’!”, hat Liza Minnelli bereits 1972 gesungen und sich damit einen Namen im Showbusiness abseits ihrer berühmten Mutter Judy Garland (Der Zauberer von Oz, 1939) verschafft. In ihrer Autobiografie erzählt Liza Minnelli von ihrem Weg zum Ruhm, geheimen Affären und Broadway-Hits. Sie bietet damit nicht nur einen Einblick ins schillernde Hollywood, sondern auch in dessen Schattenseiten: Sie erzählt von der schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter und der Drogensucht, die beide Frauen ihr ganzes Leben begleitete.
„Kids, Wait Till You Hear This!” ist so glamourös wie absurd und eine Leseempfehlung für alle, die sich nicht entscheiden können, ob sie lachen oder weinen wollen.
Lilli Wörz
3. Ich war Kaiser von China – Pu Yi
Als Pu Yi 1908 auf den Drachenthron gehoben wird, ist er kaum drei Jahre alt und ahnt nicht, dass er der letzte Kaiser von China ist. In seiner Autobiografie zeichnet er den Weg vom Untergang seines Reiches über einen Bürgerkrieg und zwei Gefangenschaften bis zu seiner Umerziehung zum Kommunisten und einfachen Arbeiter der Volksrepublik China nach.
Ob hinter den Mauern der Verbotenen Stadt, im Exil in Tientsin oder durch die Stäbe seiner Zellen: Pu Yi berichtet nicht nur, was sich dort abspielt. Er lässt tiefer blicken, indem er seine Gedanken, Ängste und Wünsche teilt. In diesen Momenten wird der „Himmelssohn“ ergreifend nahbar.
Pu Yi erzählt sein Leben wie einen Roman: anschaulich und packend, detailliert und farbenreich, mit erlesener Sprache und zuzeiten mit einem kleinen Augenzwinkern.
Jorgos Borchert
4. Cher: The Memoir, Teil 1 – Cher
Wer sie heute noch durch das ikonische Zitat „Mom, I am a rich man“, vom 1960er-Folk-Rock-Duo „Sonny and Cher“ oder ihrem 90er-Hit „Believe“ kennt, weiß, dass Chers Karriere genauso lang wie beeindruckend ist: Cher war Back-up-Sängerin für den legendären Song „Be My Baby” (The Ronettes, 1963), sie hatte ihre eigene Prime-Time-Comedy-Show in den 1970ern, gewann 1988 den Oscar für „Mondsüchtig“, löste einen Skandal in der US-Navy mit ihrem gewagten Outfit im Musikvideo ihres Hits „If I Could Turn Back Time“ aus und schrieb immer wieder Modegeschichte als Muse des Kostümschneiders Bob Mackie.
Chers Lebensgeschichte ist aufgeteilt in zwei Bücher, veröffentlicht ist bisher nur Teil 1. Dieser gibt Einblick in die harte Realität als verheiratete und dann zweifach geschiedene, alleinerziehende Frau im Showbusiness der 1960er und 70er-Jahre. Chers Geschichte erzählt von einer Frau, die sich stets weigerte, sich anzupassen und es trotzdem immer wieder nach ganz oben geschafft hat.
„Cher: The Memoir“ ist nicht nur spannend für alle Cher-Fans, sondern eine popkulturelle Goldgrube für alle Musik- oder Modeinteressierten.
Lilli Wörz



