Weihnachts-Traditionen
1. Krippenspiel nachspielen
Auf Zettel werden Rollen, die es in einem Krippenspiel gibt, geschrieben (je nachdem, wie viele Leute mitspielen). Anschließend ziehen reihum alle Teilnehmer*innen einen Zettel. Dann hat jede Person 10 Minuten Zeit, sich ein Kostüm zusammenzusuchen. Nach 10 Minuten wird eine Szene aus dem Krippenspiel nachgestellt und ein Erinnerungsfoto gemacht.
2. Christbaumloben
Christbaumloben ist eine baden-württembergische und bayerische Tradition, bei der man den Weihnachtsbaum „lobt“, von den Menschen, die man in der Weihnachtszeit besucht. Als Dank bekommt man dann ein Glas Schnaps oder Tee.
3. Weihnachtstraditionen bei anderen Ländern abschauen
Auf der Suche nach neuen, kreativen Weihnachtstraditionen kann man sich von anderen Ländern inspirieren lassen. In Schweden beispielsweise wird das Luciafest am 13. Dezember gefeiert. Eine Person trägt einen Kranz mit Kerzen auf den Kopf, um die dunkle Jahreszeit zu begrüßen. Dabei werden Lieder gesungen und der Advent zelebriert.
Wer gerne kocht und isst, kann sich am Heiligabend selbst von Polen inspirieren lassen. Dort werden 12 Gänge zum Abendessen gekocht. Sie stehen für die 12 Apostel und die 12 Monate des Jahres. Typische Gerichte sind Teigtaschen, Rote-Bete-Suppe und Fischgerichte.
4. Bücherwichteln statt Geschenkeberge
Was für einige als Kind ein magischer Moment war, verliert mit zunehmendem Alter seinen Charme: Geschenkeberge unter dem Weihnachtsbaum. Muss denn wirklich jedes Jahr so viel gekauft werden?
Bücherwichteln ist die Alternative! Alle ziehen den Namen einer Person und suchen ein Buch für sie aus. Unter dem Baum verschenken dann alle ein Buch und finden eines an sich adressiert. Im Anschluss gibt es das Ratespiel: „Wer von euch hat denn das für mich ausgesucht?“ So wird das Klima geschont, und es gibt garantiert genügend kollektives Lesefutter für die Weihnachtszeit.
5. Im Schwimmbad oder der Sauna entspannen
Was in Finnland zu den ältesten Festtagstraditionen gehört, kann auch hier die Gemüter beruhigen. In der sogenannten „Joulusauna“ kommt an Weihnachten die ganze Familie zusammen und wer mutig ist, springt zum Abkühlen noch in eine Schneewehe. Wer sich vor dem Festabend noch einmal richtig entspannen möchte, aber keine Lust auf Schwitzen hat, findet vielleicht Erholung beim Bahnenschwimmen oder im Whirlpool.
6. Das Geschenk der Zukunft
Weihnachten eignet sich als „Fest der Liebe“, ideal, um auch sich selbst Zuwendung zu schenken. Dafür schreibt man einen Brief an das eigene zukünftige Ich, gefüllt mit Wünschen, Gedanken oder ermutigenden Worten. Anschließend wird er wie ein kleines Geschenk verpackt und gut verwahrt. Erst im nächsten Jahr, an Weihnachten, öffnet jede*r den eigenen Brief und entdeckt die liebevollen Zeilen an sich selbst wieder.
7. Nachtwanderung
Als Kind fühlte sich Weihnachten oft wie ein kleines Abenteuer, voller Spannung und Magie, an. Eine Nachtwanderung an Heiligabend kann genau dieses Gefühl der kindlichen Vorfreude zurückholen. Wenn man im Dunkeln losgeht, die kalte Luft einatmet und nur die Lichter in der Ferne sieht, entsteht wieder dieser Moment, in dem alles ein bisschen besonderer wirkt. Wieder zu Hause, darf man sich mit heißem Tee aufwärmen.
8. Die Gute-Tat-Lotterie
Dafür sammelt man vor Weihnachten einfache, machbare Gesten und schreibt sie einzeln auf kleine Zettel. Jemandem ehrlich zuhören, ein Kompliment verschenken, einer alten Freundin schreiben, ein Kleidungsstück spenden, jemandem einen Kaffee spendieren. Alle Zettel landen in einem Glas, das am Heiligabend oder am Morgen des 25. Dezember geöffnet wird. Jede Person zieht eine Aufgabe, die sie innerhalb der Feiertage erfüllt.



