Wer den Film „How to Lose a Guy* in 10 Days“ – zu deutsch: Wie werde ich ihn* los – in 10 Tagen? – gesehen hat, weiß, wie kreativ die Journalistin Andie Anderson sein musste, um ihren New Yorker charmant zu vertreiben. Möchte man es ihr in Freiburg gleichtun und dabei nicht zu auffällig sein, sollte man den Blick von den auf der Hand liegenden Klischees zu subtileren Verhaltensmustern richten. Diese werden jeden Freiburger* unterbewusst spüren lassen, dass du nicht die Liebe seines Studentenlebens sein kannst …
*gilt nicht nur für „guys“, sondern für alle, die in Freiburg eine Trennung herbeisehnen.
Achtung: Satire, keine Handlungsanweisung!
1. Zieh nach Littenweiler!
Er will keine Fernbeziehung.
2. Trag eine Krawatte mit Anzug!
In Freiburg wird mit der Krawatte gespielt: als Gürtel, als Haarband, als Rock. Statt als edgy Hipster Accessoire gehst du zurück zu ihrem Ursprung und bindest sie dir im klassischen Knoten um den Hals.
3. Schubs ihn ins Bächle!

Nur wenn du nicht aus Freiburg kommst: Schubs ihn ins Bächle und du kommst für eine Hochzeit nicht mehr in Frage …
4. Setze auf die falsche Tasche!
Trag Leder von Montag statt LKW-Plane von Freitag.
5. Mache einen Tagestrip zum Disneyland statt zum Europapark!
Wenn schon kapitalistische Freizeitgesellschaft, dann wenigstens regional …
6. Vergeude deinen Platz beim Hochschulsport!
Diese Wunde sitzt tiefer als der letzte Sturz beim Bouldern: Wer einen Platz beim Hochschulsport ergattert, sollte sich seines Privilegs bewusst sein und den Crossminton-Schläger nicht zu schnell ins Korn werfen.
7. Mach’ dich breit!
Sei unsympathisch und blockier alleine eine Vierer-Sitzecke in der UB.
8. Fahr nicht mit auf die Ersti Hütte in den Schwarzwald!
Wer die Hütte nicht ehrt, ist den Freiburger nicht wert.
9. Kauf dein Päckchen!
Schaffe, schaffe, Zigarette bauen. In Freiburg wird noch selbst Hand angelegt.
10. Hol’ dir seinen Mate-Pfand!

Die eine oder keine: Seit der Umfunktionierung zur Wasserflasche hat sein best mate ihn zu jeder Vorlesung begleitet. Der Trennungsschmerz tut weh.
Hinweis: Augenzwinkern.
Idee und Umsetzung: Riana Schilling, Amrei Wahl, Clara Wrede.
Dieser Beitrag ist im Rahmen des ZfS-Seminars „Online-Journalismus am Beispiel von uniCROSS“ für Studierende entstanden. Seminarleitung, Redaktion: Silvia Cavallucci



