Hendrik Hameeuw von der Katholischen Universität Leuven in Belgien erforscht insulare Handschriften. Als „insular“ bezeichnet man Handschriften aus Pergament, die zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert in England und Irland entstanden. Charakteristisch sind ihre Schrifttypen sowie aufwendig verzierten Buchmalereien.

Für die Untersuchung des Freiburger Fragments baute Hameeuw mit einem internationalen Forschungsteam mobile Analysegeräte im 3. Untergeschoss der Universitätsbibliothek Freiburg auf. Im Interview mit uniCROSS erklärt er, wie er mit digitalen Analysemethoden, die Herkunft des Freiburger Fragments entschlüsseln will.

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Für die Multispektralanalyse wird das Pergament unter Licht verschiedener Wellenlängen fotografiert. Tinten und Farbpigmente reagieren unterschiedlich auf dieses Licht. So lassen sich Details sichtbar machen, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind.
Für die Multispektralanalyse wird das Pergament unter Licht verschiedener Wellenlängen fotografiert. Tinten und Farbpigmente reagieren unterschiedlich auf dieses Licht. So lassen sich Details sichtbar machen, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind.
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