Nachhaltige Weihnachtsdeko
Selbstgemachtes Windlicht

Wer kennt ihn nicht, den unaufhaltsam wachsenden Berg an Altglas, den wir am liebsten wegignorieren. Mit ein paar Farben, Stoffresten oder Tannenzweigen könnt ihr euren alten Marmeladen- und Pestogläsern ein neues Leben schenken. Wer nicht mit Malfarben ausgestattet ist, kann auch mit Filzstiften kreativ werden, um dem Glas ein weihnachtliches Design zu verleihen.
Es gibt unzählige Möglichkeiten, womit man das Glas dekorieren kann, und vielleicht lohnt sich auch ein Blick ins Altpapier. Aus alten Zeitungen können lustige Collagen aus ausgeschnittenen Wörtern oder Bildern entstehen. Aus Stoffresten kann man kleine Motive ausschneiden und ankleben. Das Kunstwerk lässt sich mit etwas Geschenkband abschließen und wenn ihr noch Zapfen vom letzten Waldspaziergang in der Tasche findet, eignen die sich perfekt um sie an den Glasrand zu hängen.
Wenn ihr noch Kerzenreste habt, könnt ihr das Wachs auch einschmelzen und mit etwas Küchengarn oder alten Schnürsenkeln als Docht eine neue Kerze zaubern.
Tipp: Rosmarinzweige können kleine Tannenzweige imitieren und verleihen der Kerze einen angenehmen Duft.
Text und Bild: Stefanie Manhart
Laublichter

Auch mit trockenem Laub von einem Spaziergang draußen, kann man wunderschöne Windlichter basteln. Dafür braucht man Gläser in unterschiedlichen Größen und einen Flüssig- oder Heißkleber. Mit dem Kleber lassen sich die Blätter ganz leicht auf die Innenseite der Gläser kleben. Dann nur noch ein Teelicht anzünden und in das Glas stellen. Und fertig ist das nachhaltige Do it youself!
Tipp: Am besten nehmt ihr ein besonders großes Glas, damit das Laub nicht anbrennt.
Text: Rebekka Hauber
Weihnachtssterne basteln

Eine schöne Idee zum nachhaltigen Basteln sind Weihnachtssterne fürs Fenster. Für die Weihnachtssterne benötigt ihr Transparentpapier, eine Schere, ein Lineal oder Geodreieck und Kleber. Transparentpapier bekommt man für wenige Euro im Bastelladen.
Für einen größeren Stern schneidet ihr acht Rechtecke (15 x 15cm) aus. Im zweiten Schritt faltet ihr dann von beiden Seiten die Rechtecke in der Hälfte. Im dritten Schritt werden die Ecken zur Mitte gefaltet, es entsteht ein kleineres Rechteck. Im vierten Schritt werden dann noch einmal zwei Ecken zur Mitte gefaltet und es entsteht eine Art Drache.
Im letzten Schritt werden nur noch die Drachen aneinandergeklebt, sodass ein Stern entsteht. Je nach Dicke des Papiers könnt ihr auch die gefalteten Ecken noch etwas festkleben, zur Stabilität.

Text und Bild: Romina Toniatti
Der Klassiker – Salzteig
Wer kennt es noch aus der Kindheit? Aus Salzteig lassen sich die schönsten Christbaumschmuck-Ornamente basteln und das Beste daran? Die Zutaten haben wahrscheinlich alle zu Hause.
Ihr vermischt einfach zwei Teile Mehl mit einem Teil Wasser und einem Teil Salz. Um den Teig geschmeidiger zu machen, kann etwas Öl dazugegeben werden. Nach dem Kneten könnt ihr Sterne, Tannenbäume und Co. ausstechen. Wichtig ist, dass ihr das Loch zum Aufhängen nicht vergesst.
Vor allem bei dünnen Figuren ist es am einfachsten, den Salzteig an der Luft trocknen zu lassen. Bei einer Dicke von 0,5 Zentimetern muss der Teig dafür mindestens 24 Stunden an einem warmen Ort trocknen – zur Sicherheit ist längeres Trocknen aber immer besser. Falls es schnell gehen muss, kann man den Salzteig auch bei 60 Grad Ober-Unterhitze zuerst für eine Stunde im Ofen trocknen und dann eine weitere Stunde bei 130 Grad ausbacken. Damit die Feuchtigkeit entweichen kann, solltet ihr die Ofentür ab- und zu öffnen.
Sind eure Figuren einmal trocken, könnt ihr sie bemalen und dann mit etwas Paketschnur oder einem Faden am Christbaum aufhängen.
Der wahre Christbaum wächst im Herzen

Jedes Jahr einen Baum fällen, ins Wohnzimmer stellen und dann wegwerfen? Klingt irgendwie verschwenderisch, wenn man darüber nachdenkt. Klar, mittlerweile kann man Christbäume mieten und wieder einpflanzen. Aber für alle, die darauf keine Lust haben, an Weihnachten unterwegs sind oder ein Problem mit Tannennadeln haben, kommt hier die Idee: Bastelt euren Christbaum einfach selbst!
Dafür stellt ihr euch zunächst die Frage, warum ihr überhaupt einen Christbaum möchtet. Geht es um Tradition? Genießt ihr das gemeinsame Schmücken? Oder möchtet ihr einfach einen Ort um eure Geschenke zu lagern? Wenn ihr euren Christbaum selbst bastelt, könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und den Baum an eure Bedürfnisse anpassen.
Leseratten können ihren Baum aus Büchern zusammenstapeln – Lichterkette drauf und fertig! Wer es grüner mag, kann seiner Lieblings-Zimmerpflanze eine Beförderung erteilen und sie in einer festlichen Schmückungs-Zeremonie zum Weihnachtsbaum ernennen. Die Heimwerker und DIY-Queens unter euch, werden einfach mit Hammer, Nägeln und ein paar Ästen aus dem Wald kreativ.
Vielleicht wächst der Christbaum eurer Träume dieses Jahr nicht im Wald, sondern im Wohnzimmer.
Text und Bild: Lilli Wörz



