Des Frühlings belebender Blick

Am Ende des Winters wecke ich meine Blumentöpfe aus ihrem Winterschlaf, fülle sie mit Erde und säe darin Gemüse und Kräuter. Darauf freue ich mich jedes Jahr besonders und da Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie sich in Freiburg selten blicken lassen, halte ich mich bei der Aussaat nicht zurück. Der Frühling beginnt für mich dann, wenn auf dem Balkon die ersten zarten Pflänzchen sprießen. Gerne geselle ich mich dann zu ihnen und lasse mich, wie sie, von der Sonne bestrahlen – am liebsten mit einem Buch und einer Limo.

Schneebedecktes Bergmassiv im sanften Licht der aufgehenden Sonne, dessen Gipfel warm angestrahlt werden, während die unteren Hänge noch im Schatten liegen und der Himmel darüber klar und hell erscheint.

Text und Bild: Sebastian Triebel

 

Zeit mit der Natur verbringen

Ich freue mich vor allem darauf, dass ich morgens wieder zum Vogelgezwitscher wach werden kann. Ich bin direkt gut gelaunt und weiß, dass es ein schöner Tag wird, wenn mir morgens die Sonne ins Gesicht scheint und ich die Knospen der ersten Blumen sehe. Auch freue ich mich darauf, dass ich meine Lernpausen wieder im Freien verbringen kann und wenn ich abends mit allem fertig bin, ist es noch hell.

Zarte, violette Krokusblüten mit leuchtend orangefarbenen Staubgefäßen wachsen zwischen trockenem Laub und ersten grünen Halmen am Boden und kündigen den Beginn des Frühlings an.

Text und Bild: Niklas Bartsch

 

Mit den Käfern lesen

Mit einem Buch in der Hand sitze ich auf meiner Lieblingswiese und spüre die Sonne auf meiner Haut. Ich bilde mir ein, dass sie stärker wird, wenn ich mich für ihre Wärme bedanke. Alle meine Gedanken verschwimmen hinter den Zeilen. Hebe ich meinen Kopf, um in die Welt zurückzukehren, sehe ich die sprießenden Gräser, die ersten Blumen und ihre Bewohner – plötzlich scheint jeder Käfer und jeder Schmetterling wichtiger als meine Sorgen. Weiß der Marienkäfer auf meiner Hand, wie sehr ich auf ihn gewartet habe?

Weite, grüne Wiese mit vereinzelten gelben Blüten, die sanft zu einem bewaldeten Hügel ansteigt, über dem sich ein strahlend blauer Himmel mit lockeren weißen Wolken erstreckt, eingerahmt von frischen grünen Blättern im Vordergrund.

Text und Bild: Lilli Wörz

 

Bunt, bunter, Frühling

Wie eine blasse Skizze scheint das Grau des Winters auf der Leinwand dieser Welt. Mit gekonntem Pinselstrich weiß der Frühling Farbe zu verleihen. Wenn er kommt, wird es bunt: Auf den Wiesen blühen Gänseblümchen, Veilchen und Narzissen, in den Vorgärten strahlen Forsythien gelb und in den Parks glitzert ruhig das Blütenmeer der Magnolien. Der Himmel hat sein winterliches, aus tristem Einheitsgrau gewobenes Kleid abgestreift und sich in frische Bläue gehüllt. Dort prangt gleißend hell die Sonne, die mit ihrem kraftvollen Licht den vielen Frühlingsfarben ihr wundervolles Leuchten leiht und eine kalte Welt in erste zarte Wärme taucht. Dass hierbei nicht nur Blumen, sondern auch die Lebensgeister aufblühen, verdanken wir der besonderen Magie des Frühlings, die immer wieder neu verzaubert.

Zu sehen sind rosa Kirschbaumblüten, die in den blauen Himmel ragen. Zwischen ihnen blitzt ein grünes Kirchturmdach hervor.

Text und Bild: Jorgos Bochert

 

Zeit für Eis und Kaffee im Freien

Wenn es wieder wärmer wird und die Sonne scheint, freue ich mich besonders darauf, mit einem Eis durch das blühende Freiburg zu laufen. Mit der warmen Sonne auf der Haut und einem angenehm kühlen Eis erwacht die Vorfreude auf die kommenden warmen Monate. Der Tag ist perfekt, wenn die Aussicht auf einen sonnigen Nachmittag in einem gemütlichen Café besteht. Dann noch ein Kaffee auf Eis und ein Stück Zitronenkuchen.

Zu sehen sind zwei Cappuccino auf einem rosa Untergrund. Zwei Kekse sind in einem roten Körbchen.

Text und Bild: Antonia Dächert